Auf dem Sommerfest vom 31.07. bis 1.08.10 sollte ja das Zukunftsprojekt „Arche an der Argen“ gestartet werden. Hier die Informationsankündigungen:
 
(Bilder können durch anklicken vergrößert werden)
Die 1. Seite sieht auch noch recht respektabel aus. Immerhin ist es den Organisatoren gelungen, mit Christa Vossschulte, Michael Lang und Paul Locherer drei bekannte Politiker aus der „CDU-Connection“ in BaWü zur Schirmherrschaft zu bewegen. Auch das Pferdefoto finde ich gelungen (ob das wohl eigene Argenhof-Pferdeköpfe sind?). Unten taucht dann, für mich überraschend, ein neues Argenhoflogo auf. Nicht mehr die Feder aus Frau Rohns künstlerischen „Indianerzeit“, sondern ein neues, das anscheinend eine Arche auf dem Wasser mit Mensch und Tier darin symbolisieren soll.
Nun ja, ein neuer Anfang benötigt auch oftmals eine neue Symbolik.
Das Veranstaltungsprogramm auf der zweiten Seite enttäuscht mich dann doch ein wenig.
Punkt 1 ist sicher ausschließlich für Kinder gedacht (o.k., muss natürlich sein).
Unter Punkt 2 sind (wieder einmal) die sog. „Wolfshybriden“ aufgeführt. Mittlerweile sollte es doch auch Frau Rohn klar sein, dass es sich um Wolfshunde-Mixe handelt. Hat sie denn nie diese Seite durchgelesen?
Auch die anderen Punkte beziehen sich nicht auf die „Arche an der Argen“, von dem kurzen Hinweis (ohne Zeitangabe) „Fragen und Antworten mit Christiane Rohn“ einmal abgesehen. Sollten sich auf dem Sommerfest tatsächlich zwischen 2-3 Tausend Besucher getummelt haben, kann man es sich unschwer vorstellen, wie aussichtslos für einen Besucher die Gelegenheit zu einem solchen Fragespiel gewesen seien muss.
Mein Fazit: Eine Veranstaltung wie ein modernes Brötchen: eine große Hülle um viel Luft. Die Tiere wären vermutlich froh gewesen, hätte man ihnen den Besucherstreß erspart.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christiane Rohn, Argenhof, Amtzell, Gnadenhof, Lebenswürde für Tiere, Sugar